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Auf den Spuren einer uralten Weisheit -
Die Yoga Sūtras des Patañjali

Gesamte Inhalte: © Dr. Christoph Paul Stock

 

SŪTRA 3.14: Die Trägersubstanz des Wandelbaren

 

शान्तोदिताव्यपदेश्यधर्मानुपाती धर्मी॥१४॥

Śāntoditāvyapadeśya dharmānupātī dharmī. ||14||

 

Śānta = in der Vergangenheit beruhigt

udita = in diesem Moment erscheinend, manifest

avyapadeśya = nicht manifestiert, nicht beschreibbar, nicht erschienen

dharma = essenzielle Merkmal, Qualität, Eigenschaft

ānupātī = folgt daraus, ergibt sich

dharmī = Substrat, Träger der wesentlichen Eigenschaft

 

„Die wesentlichen Eigenschaften des Substrats (der Urnatur – prkriti) ergeben sich aus diesen (gerade beschriebenen) Merkmalen, die vergangen, gegenwärtig manifest oder nicht manifest sein können.“

 

Es ist schwer zu erfassen, was die Dinge in Erscheinung bringt. Ausgangspunkt für die Möglichkeit etwas zu erfassen, ist ein Ich-Bewusstsein, dem alles als Du erscheinen kann. Ohne diese grundlegende Beziehung zwischen einem Ich und einem Du gibt es weder eine äußere noch eine innere Welt. Dieses Ich hat nichts mit unserer Identifikation, mit unserer Erfahrungswelt zu tun. Dieses Ich bildet sich nicht aus der Summe der Erfahrungen, die unsere Persönlichkeit ausmachen. Dieses Ich ist schon da, bevor alle Erfahrungen entstehen. Es ist die Grundvoraussetzung dafür, überhaupt Erfahrungen machen zu können. Dieses Ich-Bewusstsein ist daher nicht von egoistischen Bedürfnissen „taṇhā“ gesteuert. Es steuert seine Energie durch Achtsamkeit auf etwas, das nicht bewusst und daher unbekannt, unbenannt, unverstanden und unerkannt ist. Es ist der Impuls, sich selbst in einem Du begegnen, verstehen und erkennen zu können. Dieses Ich-Bewusstsein lässt die Möglichkeit entstehen, sich überhaupt etwas bewusst zu machen, sich etwas bewusst zu werden bzw. sich etwas bewusst zu sein. Es ist das Bewusstseinssubjekt, das für sich allein ohne jeden Bewusstseinsinhalt ist. Diesem Ich-Bewusstsein tritt ein Bewusstseinsobjekt gegenüber, wodurch eine Bewusstwerdung originär möglich wird. Solange diese Spaltung in ein Bewusstseinssubjekt und ein Bewusstseinsobjekt nicht gegeben ist, gibt es zwischen dem Bewusstsein und seinem Inhalt keinen Unterschied. Es gibt keine Erscheinungen und damit auch keine innere oder äußere Welt. Es gibt kein Universum. Es gibt kein anderes. Dieser Zustand wird auch als „pralaya“ bezeichnet. Das, was nun dem Ich-Bewusstsein gegenübertritt, ist alles, das dem Ich bewusstwerden kann. Jeder erdenkliche Inhalt gehört zu diesem Bereich des Seins, den man als „prkriti“ bezeichnet. „Prkriti“ ist nicht nur die uns gegenwärtig und sinnlich erscheinende äußere Welt. „Prakriti“ ist auch unsere innere Welt mit den Erinnerungen, Fantasien, Träumen und Vorstellungen. „Prkriti“ ist also alles, was jetzt ist, in der Vergangenheit war und in der Zukunft sein kann. Daher ist „Prkriti“ auch alles, das uns nicht erscheint aber latent vorhanden ist und zu einem anderen Zeitpunkt in Erscheinung treten wird. Sie ist Möglichkeitsform und Realitätsform zugleich. Sie ist aber auch das, was unsichtbar bleibt und rein bewirkende Kraft im Geist hat, ohne je sichtbar zu werden. „Prkriti“ ist das wandelbare Substrat (dharmī) im Gegensatz zu dem, das ohne jede Wandlung ist. Letzteres ist das reine Bewusstsein, das als „purusa“ bezeichnet wird. „Purusa“ ist nicht das Ich-Bewusstsein, denn im Ich-Bewusstsein bildet sich ein Bewusstsein von etwas. „Purusa“ ist aus sich selbst, ohne jeden Bewusstseinsinhalt.


Wenn in unserem Leben etwas unbewusst geblieben ist, ist es damit nicht verschwunden. Das, was unbewusst ist, weilt latent im Verborgenen. Es hat eine nicht-manifeste Form, zieht aber immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich. Es ist wie bei einem verborgenen Geheimnis. Wir wissen, dass es da etwas gibt, doch seinen Inhalt kennen wir nicht. Es ist vorhanden, auch wenn es im Unbewussten weilt. Zur rechten Zeit, wenn die Bedingungen stimmen, wird es aus dem Unbewussten ins Bewusstsein treten. Es wird sich manifestieren und seine Form und seinen Inhalt in Raum und Zeit entfalten. Dann wird es durch die uns zur Verfügung stehenden Anschauungsformen fassbar und wahrnehmbar, durch Berührung empfindbar, in unserer Psyche begreifbar und durch Vorlieben und Abneigungen steuerbar, in der Begegnung intellektuell unterscheidbar und geistig bearbeitbar, durch Schlussfolgerungen verarbeitbar, in Konzepten vorstellbar und hinterfragbar, in der Zusammenschau all seiner Aspekte integrierbar und in den Kategorien von „richtig“ und „falsch“ beurteilbar und in seiner Essenz erkennbar, um schließlich in unserem Bewusstsein inkludiert da und nicht mehr verborgen zu sein.


Was immer uns unbewusst ist, zieht uns magisch an. Das ist auch der Grund, warum das Böse so anziehend wirkt. Im Grunde ist das Böse sehr banal und langweilig. Es hat keine Schöpferkraft. Es kann Dinge zerstören, das Leben behindern, sich gegen den Lebensfluss stellen, Täuschungen, Lügen und Illusionen generieren, Anhaftungen erzeugen und all jene Untugenden hervorbringen, die im Christentum als Sünden bezeichnet werden und den Menschen in die Irre führen. Es möchte aus sich selbst heraus sein und kann dennoch nichts aus sich selbst hervorbringen, da es die Totalität des Lebens verneint. Das Böse ist so mächtig, weil uns etwas nicht ausreichend bewusst geworden ist. Das, was uns hier nicht bewusst ist, wohnt und haust im Verborgenen. Es zieht unsere Achtsamkeit auf sich, bindet unsere Kräfte, schlägt uns in seinen Bann, verführt uns auf mannigfache Art und Weise und erschafft eine Hölle auf Erden. Seine magische Kraft lässt sich nur brechen, indem wir existentiell begreifen und erfassen, dass wir Ausdruck einer Ganzheit und damit nicht einfach nur Person, sondern Individuum, etwas Ungeteiltes sind. Durch die Vorstellung, dass wir etwas Abgesondertes, von anderen Getrenntes und Unabhängiges sind, formt sich die harte Schale unseres Egos. Im Bestreben, dieses Ego, das sich mit seiner Erfahrungswelt identifiziert, aufrecht zu erhalten, nehmen wir unsere Umwelt als bedrohlich und gefährlich wahr. Daraus entsteht das unbewusste Bedürfnis, andere zu be- und verurteilen, zu anderen in Konkurrenz zu treten und andere zu dominieren. Wir möchten über die Welt herrschen, um die Bedrohungen für unser Ego ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Unzählige Herrscher sind in dieser Welt schon auf den Plan getreten. Doch früher oder später ist jede Herrschaft an der Realität zerbrochen, dass wir zwar immer Anteil am Großen und Ganzen haben, aber niemals das Große und Ganze sein können. Es ist eine Realität, die zu begreifen und anzunehmen uns schwerfällt.

Was dem Ego nicht gelingen mag, ist die Hingabe an das Leben. Ihm zu dienen und nicht über es zu herrschen. Dabei meint „dienen“ keine Unterordnung im Sinn einer Knechtschaft. Es meint ein Eintauchen und Mitfließen mit dem Lebensfluss. Das Ego ist rational ausgerichtet. Es hat Vorlieben und Abneigungen, die durch Kategorien von „angenehm“ und „unangenehm“ gebildet wurden. Es hat Konzepte und dogmatische Vorstellungen generiert, die den Kategorien von „richtig“ und „falsch“ folgen. Wenn etwas als „richtig“ und etwas anderes als „falsch“ eingeordnet wird, entsteht eine normative Struktur. Normative Strukturen sind notwendig, weil das Leben sonst keine Rahmenbedingungen hat. Doch wenn Normen zum Selbstzweck werden oder an sich ändernde Umstände nicht angepasst werden, ersticken sie das Leben. Ethische Konzepte werden gebraucht, um sachgerecht handeln zu können. Doch rigide moralische Vorstellungen verfolgen eher den Zweck, Machtpositionen zu verfestigen und elitäre Strukturen zu verteidigen als lebensfördernde Rahmenbedingungen für das Zusammenlaben der Menschen und Wesen zu schaffen. Rigide normative Strukturen verursachen bei vielen Menschen und Wesen negative Erfahrungen, die Abneigungen mit sich bringen. Sind die negativen Erfahrungen anhaltend und tiefgreifend, so dass schweres Leiden daraus entsteht, werden Menschen die etablierten Normstrukturen in Frage stellen. Man wird Veränderung und in manchen Fällen eine Revolution verlangen. Es treten Rebellen auf den Plan, die oft erratisch handeln und die gängige Ordnung nicht nur in Frage stellen, sondern ihre Fundamente angreifen und ins Wanken bringen. Veränderung ist notwendig, weil sich sonst das Leben an geänderte Umstände nicht anpassen kann. Doch Revolutionen verfolgen eher den Zweck, dem eigenen Leiden ein Ventil durch die Zerstörung dessen zu verschaffen, was das Leiden verursacht hat. Die Zerstörung der normativen Strukturen kann hier oft so weit gehen, dass Anarchie, Chaos und Instabilität die Folge sind. Dann kann es dauern und sehr viel weiteres Leiden mit sich bringen, bis sich die notwendigen normativen Strukturen wieder bilden, die systemstabilisierend wirken.


Rationales Vorgehen ist in vielen Fällen hilfreich, unterstützend, wichtig und richtig. Wenn wir nicht rechtzeitig fühlen, wenn etwas zu heiß wird, werden wir uns verbrennen. Wenn wir nicht rechtzeitig erkennen, dass etwas nicht richtig ist, werden wir Unrecht begehen und dafür die Konsequenzen zu tragen haben. Ohne unsere Lebenserfahrungen sind wir nicht in der Lage, unser Leben zu bewältigen. Das Leben hat unzählige praktische und pragmatische Anforderungen an uns. Diese lassen sich nur mit Hilfe unserer Rationalität meistern.


Doch wenn es um die komplexen Zusammenhänge des Lebens geht, die für uns unüberschaubar und rational nicht verarbeitbar sind, erweisen sich die praktischen und pragmatischen Ansätze unserer Rationalität als unzureichend. Es gibt viele Bereiche in unserem Leben, die sich wiederholen und repetitiv sind. Hier macht es Sinn, aus der Vergangenheit etwas in die Zukunft zu bringen. Konzepte, Vorstellungen und bevorzugte Handlungsweisen, die in der Vergangenheit funktioniert haben und erfolgreich waren, können es dann auch in der Zukunft sein. Aber die Bewegung des Großen und Ganzen wiederholt sich niemals. Die Zustände im Universum ändern sich in jedem Augenblick. Der vorherige Moment entspricht niemals dem nächsten Moment. Alles ist in einem ständigen Fluss. „Prkriti“ steht niemals still. Ihr Wesen ist der unablässige Wandel.


Zur Kategorie des Normativen und des Kreativen tritt der Aspekt des Irrationalen hinzu. Das Irrationale ist das, dem wir mit unserer Rationalität nicht beikommen können. Es ist das, was unsere mentalen Möglichkeiten weit übersteigt. Es sprengt alles, was in unserem Erfahrungsraum Platz haben könnte. Wir fürchten diesen Bereich des Irrationalen, weil er für uns nicht beherrschbar ist, unübersichtlich und chaotisch erscheint. Doch tatsächlich ist dieser Bereich hochgradig strukturiert und organisiert. Wir können die Ordnung im Geist nur nicht mit unseren Sinnen und unserem Intellekt erfassen und verarbeiten. Das ist unser Problem und unsere Herausforderung.


Die in Sūtra 3.13 angesprochenen Wandlungen vom Normativen (dharma) über das Kreative (lakṣaṇḥ) hin zu den inneren Zuständen des Seins (āvasthā) weisen darauf hin, dass wir das Leben in seiner Unüberschaubarkeit und Komplexität nicht ohne eine Verbindung zu den inneren Zuständen des Seins fassen können. Diese inneren Zustände sind für uns rational nicht begreifbar. Unser mentales Vermögen hilft uns hier nicht weiter. Daher müssen wir uns in die Lücke zwischen einer rahmengebenden, normativen Struktur und dem Auftauchen einer neuen ordnenden Struktur kontemplativ versenken (samādhi pariṇāmḥ), um mit dem Raum des Irrationalen in Verbindung zu treten. Wenn diese Versenkung ausreichend tief geht, erreichen wir den Zustand des „ekāgratā pariṇāmḥ“. Im „ekāgratā pariṇāmḥ“ wird aus einer auf einen Punkt gerichteten Aufmerksamkeit eine auf alle Punkte gerichtete Aufmerksamkeit. Daher lässt sich in diesem Zustand nicht etwas Konkretes erkennen, weil dafür eine Fokussierung auf einen Punkt notwendig wäre. Es lässt sich in einem unteilbaren Feld, das die Ansammlung aller möglichen Punkte darstellt, nur eine Orientierung, eine Richtung erfassen. Man kann es sich so vorstellen, als wäre man auf einem großen, sich heftig bewegenden Ozean unterwegs. Eine Fokussierung auf einen Punkt würde bedeuten, dass man irgendwo in der Ferne eine Signalboje erkennen kann, die zwischen den großen Wellenbergen immer wieder auftaucht und auf die man in der Außenwelt zusteuern kann. Man hat ein klares Ziel vor Augen. Dieses verliert man zwar von Zeit zu Zeit aus den Augen, weil die Boje von den Wellen verdeckt wird, aber sie taucht immer wieder auf und man entwickelt Taktiken und Strategien, um sie nicht aus den Augen zu verlieren und damit den Kurs anpassen zu können. Alle Hoffnungen und Wünsche konzentrieren sich auf die Boje. Wenn jemand den Mut verliert, weil die Boje verschwunden ist, versucht man sich zu beruhigen und zu motivieren. Positives Denken ist angebracht. Die Boje wird schon wieder auftauchen. Das Ziel ist klar, man will die Boje erreichen. Es geht nicht um irgendeine andere Boje, die es vielleicht irgendwo sonst geben könnte. Dieses eine Ziel wird verfolgt, weil es verspricht, die eigenen Wünsche, Hoffnungen, Vorstellungen und Konzepte zu erfüllen und zu bestätigen. Diese Situation entspricht unserem rationalen Vorgehen. Beim irrationalen Vorgehen, das eine Aufmerksamkeit nutzt, die sich auf alle Punkte, auf ein Feld und damit quasi auf den Gesamtzustand fokussiert, befinden wir uns im Ozean, ohne dass eine Ausrichtung auf einen bestimmten Punkt möglich wäre. Wir können nicht dem Signal einer Boje folgen, sondern müssen die Bewegungen des Ozeans in ihrer Gesamtheit erspüren. Diese Bewegung hat eine Tendenz, eine Ausrichtung, ein bestimmtes Bewegungsmuster. Doch es ist nur ein vages Bild, nur eine vage Vorstellung, eine Vision, die uns erscheint. Die Außensicht hilft uns nicht. Wir müssen uns nach innen auf unser Gewahrsein richten. Wir haben keine Karte, keine Anhaltspunkte, keine konkreten Koordinaten, die uns helfen würden, den Kurs zu finden. Wir müssen daher offen bleiben für das, was auf uns zukommen könnte, mit vielen verschiedenen Alternativen leben und neugierig unsere Antennen in alle Richtungen ausstrecken, um Anhaltspunkte für die Bewegungsrichtung zu bekommen. Es ist nicht hilfreich, sich in die Vergangenheit zu begeben, um von dort aus ein altes Muster und erprobte Taktiken und Strategien zu reaktivieren. Die Umstände passen nicht zu ihnen. Es hilft auch nicht, Wünsche und Hoffnungen, Vorstellungen und Konzepte in die Zukunft zu projizieren, weil sie alle obsolet, unzureichend oder unzutreffend sind. Was uns hilft, ist das Verweilen im gegenwärtigen Augenblick. Ein Moment trägt uns zum nächsten und ein tiefes Gewahrsein für das Hier und Jetzt lässt uns in Verbindung treten mit dem, was ist. Das Sein formt aus seiner Totalität heraus von Augenblick zu Augenblick die Zukunft. Indem wir dieser Bewegung Schritt für Schritt folgen, entfaltet sich das Leben und wir schwimmen mit.

Das Ego hat sehr konkrete Ziele und Vorstellungen, wie das Leben nicht sein sollte. Daher ist das, was es hervorbringt, nicht originär schöpferisch, sondern abgeleitet und derivativ. Es ist getrieben von seinen Begierden (taṇhā) und bringt all die negativen Strukturen hervor, die wir als das Böse bezeichnen. Das Ich-Bewusstsein ist immer auf der Suche nach sich selbst. Es hat kein Interesse an dem, was schon erkannt und bewusst gemacht ist. Es öffnet sich unablässig für das Unbewusste und Unbekannte. Es geht in die Unsicherheit hinein, denn dort ist etwas, indem es sich selbst erfahren kann, etwas, das noch nicht erkannt und ins Dasein getreten ist. Diese Achtsamkeit auf das Unbekannte und diese Offenheit und Neugierde für das Ungeborene lässt etwas originär Neues ins Leben treten. Ein Kind oder anderes Lebewesen wird geboren. Ein evolutionärer Prozess kommt in Gang, eine konstitutive Wirkkraft verbindet ganz unerwartet alte Aspekte mit neuen Ideen. Das Normative verbindet sich mit dem Kreativen zu einem Akt der Evolution, deren Energie der intentionalen Kraft des Ich-Bewusstsein entspringt.



Abbildung 10
Grafik-Design: © bei Christoph Paul Stock

Abbildung 11
Grafik-Design: © bei Christoph Paul Stock

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