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Gesamte Inhalte: © Dr. Christoph Maria Stock

 

第二章 斷欲絕求

 

第: das Erste, der Erste; 二: zwei, zweite; 章: Kapitel; 斷: brechen, zerbrechen, unterbrechen, aufhören; 欲: Verlangen, Wunsch, Begierde, Lust; 絕: reißen, abbrechen, enden, absolut; 求: suchen

 

Kapitel 2: Das Begehren zum Erlöschen bringen

 

佛言:出家沙門者,斷欲去愛,識自心源, 達佛深理,悟無為法。內無所得,外無所求。心不繫道,亦不結業。無念無作,非修非證。不歷諸位而自崇最,名之為道。

 

佛: Buddha; 言: sprechen, Wort, Rede; 出: hinausgehen, überschreiten; 家: Zuhause, Haus, Familie; 沙門: Shamen, buddhistische Mönche, spirituelle Sucher oder Asketen; 者: jene die; 斷: abschneiden, brechen, beenden; 欲: Verlangen, Wunsch, Begierde, Lust; 去: gehen, fahren, reisen; 愛: Liebe, Begehren, Anhaftung (Tanha im Buddhismus); 識: zu wissen, zu erkennen, Bewusstsein erlangen; 自: natürlich, der Natur entsprechend; 心: Herz; 源: Quelle, Ursprung, Herkunft; 達: erreichen, gelangen zu, durchdringen, verstehen; 佛: Buddha; 深: tief, tiefgehend, dunkel; 理: regeln, verwalten, Logik; 悟: Aufklärung, Erleuchtung, Erwachen; 無: nichtexistierend, ohne, -los, Ich-Losigkeit; 為: tun, handeln, machen, sein; 法: Recht, Methode, Weg, Sichtweise; 內: innen, innerlich, im Inneren des Geistes; 無: nichtexistierend, ohne, -los, Ich-Losigkeit; 所: Ort; 得: erreichen, erhalten, gewinnen; 外: draußen; 無: nichtexistierend, ohne, -los, Ich-Losigkeit; 所: Ort; 求: suchen; 心: Herz; 不: nein, nicht; 繫: binden, fesseln, Fessel; 道: Dao; 亦: ebenfalls, auch, auch so; 不: nein, nicht; 結: Knoten, spirituelle Blockaden, Fesseln des Geistes; 業: Tat, Handlung, Karma; 無: nichtexistierend, ohne, -los, Ich-Losigkeit; 念: Gedanke, Idee, Wunsch; 無: nichtexistierend, ohne, -los, Ich-Losigkeit; 作: machen, tun, arbeiten, fertigstellen; 非: nicht; 修: Kultivierung; 非: nicht; 證: bezeugen, beweisen, verwirklichen, die Erleuchtung erlangen; 不: nein, nicht; 歷: durchlaufen, erfahren, vergehen; 諸: alle, die verschiedenen; 位: Platz, Position, Person; 而: und; 自: natürlich, der Natur entsprechend; 崇: verehren, hochschätzen, anbeten; 最: am meisten; 名: Name; 之: folgend, von dem kommend, abschicken, schicken, anvertrauen; 為: tun, handeln, machen, sein; 道: Dao

 

Der Buddha sagt: "Jene spirituellen Sucher (Mönche), die ihr Zuhause verlassen, ihre Begierden überwinden, ihre Anhaftungen aufgeben und den natürlichen Ursprung ihrer Regungen im Herzen und im Verstand erkennen, durchdringen die tiefgehenden Erläuterungen des Buddha und erwachen zu einem Weg des vom Ich befreiten Handelns. Nichts ist am inneren Ort des Geistes zu finden, nichts ist an einem äußeren Ort zu suchen. Ihr Herz und Verstand sind nicht an den Weg gebunden und sie lassen sich nicht in Handlungen verstricken. Ohne ichbezogene Gedanken und Handlungen sind sie frei von Disziplin, Ambition und dem Streben nach verschiedenen (weltlichen) Positionen und erlangen eine der Natur entsprechende Verehrung. Dieses Vorgehen nennt man das Tao, den Weg."

© Christoph Maria Stock | Wien | 2026 | All rights reserved!
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