K O N T A K T
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Gesamte Inhalte: © Dr. Christoph Maria Stock
第十六章 捨愛得道
第: das Erste, der Erste; 十: zehn; 六: sechs; 章: Kapitel; 捨: loslassen, aufgeben, hergeben, Gleichmut; 愛: Liebe, Begehren, Anhaftung (Tanha im Buddhismus); 得: erreichen, erhalten, gewinnen; 道: Dao
Kapitel 16: Anhaftungen loslassen und den Weg verwirklichen
佛言:人懷愛欲,不見道者,譬如澄水,致手攪之,眾人共臨,無有睹其影者;人以愛欲交錯,心中濁興,故不見道。汝等沙門,當捨愛欲;愛欲垢盡,道可見矣。
佛: Buddha; 言: sprechen, Wort, Rede; 人: Person; 懷: hegen, Busen, vermissen; 愛: Liebe, Begehren, Anhaftung (Tanha im Buddhismus); 欲: Verlangen, Wunsch, Begierde, Lust; 不: nein, nicht; 見: sehen, erfahren, wahrnehmen; 道: Dao; 者: jene die; 譬: zum Beispiel, Gleichnis, Metapher, Analogie; 如: zum Beispiel; 澄: klar, reinigen; 水: Wasser; 致: schicken, senden, führen zu; 手: Hand; 攪: rühren, stören; 之: folgend, von dem kommend, abschicken, schicken, anvertrauen; 眾: Menge, Masse, die Vielen; 人: Person, Mensch; 共: gemeinsam, zusammen; 臨: ankommen, blicken auf, kurz vor; 無: nichtexistierend, ohne, -los, Ich-Losigkeit; 有: existiert, haben, besitzen, vorhanden sein, sich ergeben; 睹: sehen, erblicken, wahrnehmen; 其: seiner, ihrer; 影: Schatten, Reflexion, Spiegelbild, Umriss; 者: jene die; 人: Person, Mensch; 以: mit, mittels; 愛: Liebe, Begehren, Anhaftung (Tanha im Buddhismus); 欲: Verlangen, Wunsch, Begierde, Lust; 交: Austausch, Vereinigung, sich kreuzen, überschneiden; 錯: falsch, der Fehler; 心: Herz; 中: Mitte, Zentrum; 濁: unrein, trüb, schmutzig; 興: aufsteigen, florieren, entstehen, begeistern; 故: daher; 不: nein, nicht; 見: sehen, erfahren, wahrnehmen; 道: Dao; 汝: „du“; 等: warten, und mehr; 沙門 Shamen, buddhistische Mönche, spirituelle Sucher oder Asketen; 當: sollen, müssen, gewiss eintreffen; 捨: loslassen, aufgeben, hergeben, Gleichmut; 愛: Liebe, Begehren, Anhaftung (Tanha im Buddhismus); 欲: Verlangen, Wunsch, Begierde, Lust; 愛: Liebe, Begehren, Anhaftung (Tanha im Buddhismus); 欲: Verlangen, Wunsch, Begierde, Lust; 垢: Schmutz, Unreinheit; 盡: erschöpfen, enden, aufbrauchen; 道: Dao; 可: können, vermögen; 見: sehen, erfahren, wahrnehmen; 矣: so ist es
Der Buddha sagt: „Jene, die Anhaftungen und Begierden in sich hegen, können den Weg des Tao nicht erkennen. Es ist so, als würde man klares Wasser mit der Hand aufwühlen. Selbst eine große Zahl an Menschen, die zusammenkommen, um (ins Wasser) hineinzublicken, können ihre Gesichter nicht sehen. Jene Menschen, bei denen es durch eine falsche Verflechtung von Begierden und Anhaftungen inmitten des Herzens und des Verstandes zu einer Verunreinigung kommt, können den Weg des Tao nicht wahrnehmen. Du, spiritueller Suchender, lasse alle Anhaftungen und Begierden los. Wenn die Verunreinigung durch Anhaftungen und Begierden endet, kann der Weg des Tao entdeckt werden.“