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Gesamte Inhalte: © Dr. Christoph Maria Stock

 

第二十三章 妻子甚獄

 

第: das Erste, der Erste; 二: zwei, zweite; 十: zehn; 三: drei; 章: Kapitel; 妻: Ehefrau, Gattin; 子: Kind, Frucht, Samen; 甚: extrem, sehr; 獄: Gefängnis, Kerker, Prozess; 牢獄: Gefängnis, Kerker

 

Kapitel 23: Emotionale und familiäre Bindungen können schlimmer sein als ein Gefängnis

 

佛言:人繫於妻子舍宅,甚於牢獄。牢獄有散釋之期,妻子無遠離之念。情愛於色,豈憚驅馳?雖有虎口之患,心存甘伏,投泥自溺,故曰凡夫。透得此門,出塵羅漢。

 

佛: Buddha; 言: sprechen, Wort, Rede; 人: Person, Mensch; 繫: binden, fesseln, Fessel; 於: in, an, auf, bei; 妻: Ehefrau, Gattin; 子: Kind, Frucht, Samen; 舍: Unterkunft; 宅: Wohnsitz, Haus; 甚: extrem, sehr; 於: in, an, auf, bei; 牢獄: Gefängnis, Kerker; 牢獄: Gefängnis, Kerker; 有: existiert, haben, besitzen, vorhanden sein, sich ergeben; 散: auflösen, zerstreuen, locker, unordentlich; 釋: befreien, freilassen, loslassen, erklären, erläutern; 之: folgend, von dem kommend, abschicken, schicken, anvertrauen; 期: Zeitraum, Periode, Phase, erwarten; 妻: Ehefrau, Gattin; 子: Kind, Frucht, Samen; 無: nichtexistierend, ohne, -los, Ich-Losigkeit; 遠: fern, weit weg, entfernt; 離: Loslassen, Abschied nehmen, sich entfernen, Abgeschiedenheit; 之: folgend, von dem kommend, abschicken, schicken, anvertrauen; 念: Gedanke, Idee, Wunsch; 情: Mitgefühl, Zuneigung, Sympathie, Leidenschaft; 愛: Liebe, Begehren, Anhaftung (Tanha im Buddhismus); 於: in, an, auf, bei; 色: Farbe, Farbton, Art, Beschaffenheit. Lust, Laune, Genuss, Vergnügen; 豈: wie könnte man, etwa; 憚: fürchten, scheuen, Angst haben vor, vor etwas zurückschrecken; 驅: antreiben, jagen, vertreiben, galoppieren; 馳: eilen, rennen, galoppieren, sich schnell bewegen; 雖: obwohl, obgleich, zwar; 有: existiert, haben, besitzen, vorhanden sein, sich ergeben; 虎: Tiger, mutig, robust; 口: Mund, Maul; 之: folgend, von dem kommend, abschicken, schicken, anvertrauen; 患: Leiden, Erkrankung, Unglück, sich Sorgen machen, Gefahr, Bedrohung; 心: Herz; 存: existieren, leben, speichern, aufbewahren; 甘: süß, angenehm, freiwillig, gern; 伏: sich beugen, sich hinlegen, lauern, sich verstecken; 投: werfen; 泥: Schlamm, Matsch, Lehm, Sumpf; 自: natürlich, der Natur entsprechend; 溺: ertrinken, versinken, untergehen, süchtig sein nach; 故: daher; 曰: er sagt, nennen, bezeichnen; 凡: gewöhnlich; 夫: Ehemann, jener, jene, jenes; 透: durchdringen, transparent sein, durchscheinen; 得: erreichen, erhalten, gewinnen, schaffen; 此: genau das; 門: Tor, Tür, Eingang, Lehre; 出: hinausgehen, überschreiten; 塵: Staub, Schmutz, Verunreinigung, Welt, das Irdische, Illusion; 羅漢 Arhat, ein Erleuchteter, der das Nirvana erreicht hat

 

Der Buddha sagt: „Menschen sind an ihre Ehepartner, Kinder, Haus und Umfeld stärker gebunden als (Häftlinge) in einem Gefängnis. Ein Gefängnis kann man nach einem bestimmten Zeitraum verlassen. Ehepartner und Kinder hingegen haben nicht den Wunsch loszulassen. Wenn Leidenschaft und Begehren geweckt sind, wie könnte man davor zurückschrecken, von ihnen angetrieben und herumkommandiert zu werden. Obwohl sie wie das Maul eines Tigers sind, folgt man der Gefahr. Das Herz ist bereit, sich freiwillig zu beugen und sich in den Sumpf zu werfen und darin der Natur entsprechend zu ertrinken. Daher bezeichnet man jene (Menschen) als gewöhnlich. Jene, die es schaffen, durch die Tür (des Gefängnisses) hindurch- und hinauszugehen, können alle Verunreinigungen und Illusionen überwinden und erleuchtete Wesen, Arhats, werden.“

© Christoph Maria Stock | Wien | 2026 | All rights reserved!
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