K O N T A K T
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Gesamte Inhalte: © Dr. Christoph Maria Stock
第四十一章 直心出欲
第: das Erste, der Erste; 四: vier; 十: zehn; 一: erstes; 章: Kapitel; 直: geradeaus, direkt; 心: Herz; 出: hinausgehen, überschreiten; 欲: Verlangen, Wunsch, Begierde, Lust
Kapitel 41: Ein standhafter Geist befreit von Begierden
佛言:夫為道者,如牛負重,行深泥中,疲極不敢左右顧視。出離淤泥,乃可蘇息。沙門當觀情欲,甚於淤泥。直心念道,可免苦矣。
佛: Buddha; 言: sprechen, Wort, Rede; 夫: Ehemann, jener, jene, jenes; 為: tun, handeln, machen, sein; 道: Dao; 者: jene die; 如: zum Beispiel; 牛: Rind, Kuh, Ochse; 負: tragen, ertragen, verlieren, im Minus sein, im Stich lassen; 重: schwer, wichtig, Last; 行: gehen, laufen, wandern, ausführen, handeln; 深: tief, tiefgehend, dunkel; 泥: Schlamm, Matsch, Lehm; 中: Mitte, Zentrum; 疲: müde, erschöpft, ermüdet; 極: extrem, Pol, das Äußerste, höchst, vollkommen; 不: nein, nicht; 敢: wagen, sich trauen, mutig; 左: links; 右: rechts; 顧: sich umsehen, zurückblicken, beachten, sich kümmern um; 視: sehen, betrachten, blicken, inspizieren; 出: hinausgehen, überschreiten; 離: Loslassen, Abschied nehmen, sich entfernen, Abgeschiedenheit; 淤: Schlamm, Ablagerung, verstopfen, blockiert sein; 泥: Schlamm, Matsch, Lehm; 乃: nämlich, in Wahrheit, tatsächlich, dann, folglich; 可: können, vermögen; 蘇: wiederbeleben, erwachen, erholen; 息: Ruhe, Ausruhen, Pause, Aufatmen; 沙門: Shamen, buddhistische Mönche, spirituelle Sucher oder Asketen; 當: sollen, müssen, gewiss eintreffen; 觀: betrachten, anschauen, beobachten; (buddhistische) Kontemplation bzw. Einsicht; 情: Mitgefühl, Zuneigung, Sympathie, Leidenschaft; 欲: Verlangen, Wunsch, Begierde, Lust; 甚: extrem, sehr; 於: in, an, auf, bei; 淤: Schlamm, Ablagerung, verstopfen, blockiert sein; 泥: Schlamm, Matsch, Lehm; 直: geradeaus, direkt, geradlinig, rechtschaffend, standfest, standhaft; 心: Herz; 念: Gedanke, Idee, Wunsch, denken, erinnern; 道: Dao; 可: können, vermögen; 免: entkommen, frei sein von, meiden; 苦: Leid, Schmerz, Mühsal; 矣: so ist es
Der Buddha sagt: „Derjenige, der dem Weg des Tao folgt, ist wie ein Ochse, der eine schwere Last zu tragen hat und mitten durch den tiefen Schlamm watet. Obwohl er äußerst erschöpft ist, wagt er es nicht, zurückzublicken oder nach links oder rechts zu schauen bis der Schlamm, der ihn blockiert, aufhört und er über ihn hinausgeht. Erst dann kann er eine Pause machen und sich erholen. Spirituelle Sucher müssen Leidenschaften und Begierden als etwas betrachten, das schlimmer ist als im Schlamm stecken zu bleiben. Wenn ihr standhaft im Herz und im Verstand an den Weg des Tao denkt, könnt ihr dem Leiden und der Mühsal entkommen.“